Kann ich mein Elektroauto bei mir zu Hause laden?

Kann ich...?

Für den einen noch Zukunftsmusik, für den anderen schon das Fortbewegungsmittel Nummer Eins: E-Autos sind schon lange kein Tabuthema mehr in puncto Mobilität und so wächst die Nachfrage nach Lademöglichkeiten rasant. Warum also das Auto nicht einfach zu Hause an die Steckdose anschließen?

Die Problematik

Haushaltsübliche „Schuko-Steckdosen“ lassen lediglich eine Belastung von 16 Ampère zu – und das nur für kurze Zeit. Habt ihr eher ältere oder teils marode Schutzkontaktsteckdosen, kann dies beim Laden zu einem hohen Widerstand im Stromkreis führen. In Kurzform: nicht selten entsteht ein Brand.
Selbst wenn ihr die beste und neueste Steckdose habt, bringt das Laden an dieser nicht unbedingt Vorteile, denn bis euer Auto vollgeladen ist, dauert es eine Ewigkeit – zumal der Ladeverlust immer mehr zunimmt.

Wie es trotzdem funktioniert

Die naheliegendste Lösung ist sicherlich die Begrenzung des Ladestroms auf etwa 10 Ampère, denn so senkt ihr das Risiko eines Brands.
Die bessere Lösung allerdings hat einen englischen Namen und heißt „Wallbox„.

Die Wallbox

Lasst ihr eine Wandladestation an euer Eigenheim anbringen, könnt ihr euer Elektroauto problemlos zu Hause laden. Wichtig ist eine fachgerechte Anbringung durch einen Elektroinstallateur und eine integrierte Schutzeinrichtung gegen Gleich – und Wechselstromfehler.
Habt ihr alle dem Folge geleistet, sind nun auch höhere Ladeleistungen möglich. Welche Wallbox ihr genau für euer Auto benötigt, ist immer verschieden und solltet ihr vorab recherchieren.

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